SchöpferSein

Atmend – Sein Lassend

Sich Ausbreiten Lassend    Kopf Sein Lassend   Körper Spürend

Ausdehnung Jetzt

Hörend – Sehend – Fühlend Über Sich Hinausgehend    Wesen Seiend    Niemals Gehend Immer Da    Pech Gehabt    Auf Der Erde Seiend Endlich Da Seiend

Neutral Seiend

Spass Habend   Kaputt Lachend   Leben Lassend Frisch Neu Seiend           Schmerz Habend

Schluss Machend

 

 

 

 

Sein Lassen

Ich lass mich leben, immer mehr und das ist wunderbar.

Zusammenhänge werden klar, nicht verstehend sind sie da.

Fühlend, sinnlich, lebendig, intensiv, voller Farben nehmen sie mich mit, berauschend und liebend; Bedingungslose Ewigkeit, es geht um nichts.

Erkennend wird es offenbar:

Wir werden gelebt ohne Sinn und Verstand, die wir den Dingen geben, nicht wissend wie hauchdünn sie den Moment gestalten, um sich im nächsten wieder aufzulösen.

Absichtslos aus der Unendlichkeit.

Mehr davon: Mehr von dem, was immer da ist und darauf wartet Mehr zu sein.

Einfach Sein

Einfach Sein – nichts tun zu müssen

Einfach Sein – nichts  haben zu müssen

Einfach Sein – nichts sein zu müssen

 

Nur das, was ist – ohne Anstrengung oder Bemühung.

Durch nichts zu erreichen und doch immer da.

 Scheint es so weit weg zu sein und doch so nah, dass wir es nicht bemerken, nur als Sehnsucht in unserem Herzen.

 Eine Sehnsucht, die gelebt werden möchte, in einer Zeit, die immer ist:

                               JETZT

 

Abenteuer SEIN

                               Vom Fühlen zum SEIN

 

Du Bist. Du stirbst.

Du glaubst Jemand zu sein, der

Sich glücklich fühlt, traurig ist, zweifelt oder handelt.

Du lässt Dich alles SEIN, was Du bist,

verbirgst Dich hinter manchem Gesicht, so dass Du denkst,

Du kennst Dich nicht.

Und Du gibst Dir die Macht selbst zu sein, was Du bist:

Die Liebe, die sich in allem erkennt,

alles möglich macht und nichts trennt.

Auch wenn es so aussieht, als seiest Du zwei:

Liebe vereint und lässt sich frei

Und so liebst Du ohne Anfang ohne Ende

Liebend empfangend als Alles und Nichts.

Und wenn Du darum weißt, genießt Du bewusst,

Lächelst und freust Dich als das, was Du bist.

Wer bin ich ohne Geschichte

Ohne Geschichte das Offensichtliche geschieht.

Ohne Geschichte Leere, durch die Fülle fließt,

ungehindert in jedem Gedanken

und jedem Gefühl.

Ohne Geschichte weder geboren noch gestorben,

nur SEIEND in allen Momenten.

Ohne Geschichte Außerhalb von Raum und Zeit,

Bewegung ohne Richtung und

Ziel.

Ohne Geschichte Verweilend in Lust oder

Schönheit, als nächste Welle

Sich erlösend in Ewigkeit

Aufgehend.

Wirklich von Interesse

für die Wenigsten

und dann wieder

gebärend ein Jemand

fragend

                        Wer bin ich ohne Geschichte

Abenteuer Fühlen

Wie geht das eigentlich?

Wir kennen nur Gefühle ausleben, wir sind sauer, raus damit, der nächstbeste wird angeschrien, angemotzt oder sonst was. Das ist das was wir kennen. Wir haben es überhaupt nicht gelernt Gefühle zu spüren oder auszuhalten. Würden wir das tun, könnten wir die Erfahrung machen, dass sie sich auch ändern. Sie bleiben nicht ewig, wie nichts ewig bleibt.

Aber warum eigentlich nicht ausleben, sondern fühlen?

Ausleben führt nach außen, geht in die Welt, wir verlieren uns.

Fühlen geht nach innen, wir fangen an uns zu erleben, uns zu spüren, eine Verbindung mit uns aufzubauen und schließlich aus uns heraus zu leben, aber kein fremdbestimmtes, sondern ein Leben, das zu uns passt, welches unsere Eigenheiten, Stärken und Vorlieben repräsentiert und nicht unsere Schwächen, unser Nicht-Wissen und unser Nicht-Wahrhaben wollen, unsere Neins.

Fühlen heißt Ja zu uns zu sagen.

Dazu eine kleine Geschichte:

Vor einiger Zeit ging ich im Wald spazieren. Während ich so lief bemerkte ich plötzlich, dass ich unglaublich wütend war. Nur es gab gar keinen Grund, es hatte sich nichts ereignet, dass dieses Gefühl gerechtfertigt hätte. Und es gab auch nichts worauf ich diese Wut hätte übertragen können. Niemand kam vorbei, den ich dafür hätte verantwortlich machen, auf den ich diese Wut hätte übertragen können. So blieb ich also mit der Wut allein. Eine ganze Zeit tat sich nichts, ich lief durch den Wald und war weiterhin wütend. Irgendwann begann mich dieses Phänomen zu fesseln und ich beobachtete mich, bzw. die Wut. Sie war da und tobte in mir, aber ich ließ sie gewähren, ohne etwas mit ihr anzustellen oder sie an irgendetwas oder irgendjemandem auszuleben. Und dann veränderte sich das Gefühl und ich wurde plötzlich von solch einer Liebe überschwemmt, dass ich wieder nur fassungslos zuschauen konnte. Auch hier gab es keinen äußeren Anlass, ich hatte einfach nur nichts gemacht. Die Liebe fühlte sich natürlich erst einmal schöner an, aber der Ursprung war derselbe wie bei der Wut, es gab keinen Unterschied. Schließlich ebbte auch dieses Gefühl wieder ab und mein „normaler Fühlmodus“ setzte wieder ein.

Solche Situationen werden eher selten von uns erlebt, weil wir gar nicht auf die Idee kommen mal anders mit unseren Gefühlen umzugehen, als wir es gewohnt sind.

Das, was mir durch „Zufall“ passiert ist, hat mich dazu gebracht, mich näher mit solchen Phänomenen zu beschäftigen.

Doch – nichts lässt sich erzwingen und bevor wir Gefühle in dieser Intensität und Direktheit erfahren, gilt es das wahrzunehmen, was davor gestellt ist, nämlich unsere Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und Bilder, die wir uns von Menschen und Situationen machen. 

 

Abenteuer Fühlen

Was heißt das?

Wir fühlen alle – immer.

Nur – wir merken es meistens nicht oder nur die Spitzen, die tiefe Trauer, die rasende Wut oder die unbändige Freude.

Und – wir wollen nur die angenehmen Gefühle, die unangenehmen Gefühle wollen wir nicht.

So haben wir die Gefühle verdrängt, unterdrückt, abgespalten und zur Seite gelegt.

Aber – sie sind noch da und führen ein Schattendasein, nur darauf wartend leben zu dürfen.

Fangen wir endlich damit an und erleben dieses Abenteuer.

Bewusst!

Denn – unbewusst tun wir es die ganze Zeit und beeinflussen uns, unsere Entscheidungen und Handlungen.

Dieses Abenteuer bereichert unseren Alltag, unser Leben und die Art der Kommunikation miteinander, aber vor allem die Kommunikation mit uns selbst.

Allerdings – Gefühle wollen auch kommuniziert werden und zwar die ursprünglichen, sonst finden sie einen anderen Weg da zu sein und zu leben, nur das verstehen wir und die anderen dann meistens nicht mehr so gut.

Es kommt zu Missverständnissen, Konflikten und nicht selten zu Gewalt gegen andere, aber auch gegen uns selbst.